An diesem Wochenende fand an der Uni Ulm, zum ersten Mal, “Jugend Hackt Süd” statt. Dieser Hackathon (= Treffen von Leuten, die etwas zusammen programmieren wollen) war speziell für Jugendliche zwischen 12 – 18 Jahren gedacht.

Am Freitagnachmittag trafen die Jugendlichen ein und fanden sich nach einer kurzen Begrüßung zu Brainstorming Gruppen zusammen. In diesen Gruppen wurden, betreut von ehrenamtlichen Mentoren, Ideen für potentielle Projekte entwickelt.

Erste Gruppen waren bereits jetzt so Feuer und Flamme von ihrer Idee bzw. den bereitgestellten Materialien (z.B. der 3D-Drucker), dass sie sofort ans Werk gingen. Die meisten Gruppen fanden sich allerdings erst am Samstagmorgen zusammen und starteten mit der Arbeit.

Es wurde aber nicht nur reine Software implementiert. Die Erstellung von Webseiten und das Programmieren verschiedenster Hardware gehörte genauso wie die Diskussion komplexester Algorithmen zum Alltag.

Nach einer – für viele Teams eher kurzen – Nacht erfolgte die Planung der Präsentation. Wobei die Arbeiten an den Projekten bis zur letzten Minute fortgeführt wurden.

Ich hatte die Ehre und auch die Qual einer der vier Juroren zu sein und zu entscheiden, welche der 11 Projekte einen der 5 Preise erhalten sollte. Es war beileibe keine leichte Entscheidung. Aber am Ende haben wir uns für folgende Projekte entschieden.

Mit Code die Welt verbessern: Projekt: Spiel des Lebens

Aha Moment: Projekt: Sports Map (SMAP)

Bester Code: Projekt: Paketmagie

Bestes Design : Projekt: PGP – Howto

Sonderpreis : Projekt: KOMPLEXIS

Der Publikumspreis ging an das Projekt World of SchoolCraft (WoSC). Was mich besonders daran gefreut hat war, dass ich diese Gruppe als Mentor stark betreut hatte.

Wer sich über die Titel der Arbeiten hinaus über deren Inhalt informieren möchte kann dies unter

http://hackdash.org/dashboards/jhsued2015

tun. Hier finden sich auch die restlichen Arbeiten. Fotos finden sich auf Flickr

Das Fazit bei allen Beteiligten war, dass es nächstes Jahr wieder ein “Jugend Hackt Süd” geben sollte. Alle haben viel gelernt, es entstanden auch neue Freundschaften. Einige der Projekte sollen auch in den kommenden Wochen weiter entwickelt werden.

Viel Lob für die Veranstaltung gab es auch von den anwesenden Organisatoren von “Jugend Hackt” (in Berlin) und “Jugend Hackt West” (demnächst in Köln). Ich werde auf jedenfall wieder dabei sein. Der strahlende Gesichtsausdruck der Teilnehmer ist jede Anstrengung der letzten Tage wert gewesen. So ging es aber nicht nur mir, sondern allen Mentoren.

CGMwSqqWcAAJpJw

 

[Update] Hier noch der Rückblick der Organisatoren [/Update] 

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